| < Zurück |
|---|
"To The Sea" Jack Johnsons neues Surf-Album ab 28. Mai 2010
Jack Johnson nicht nur in Surferkreisen schon lange sowohl als Sänger, Songwriter und Ex-Profisurfer und nun auch als Familienvater und Umweltaktivist bekannt, wird am 28. Mai 2010 sein neues Studio Album "To The Sea" veröffentlichen.Seit seinem ultimativen Durchbruch 2005 mit seinem ersten Album Brushfire Farytales, vielen Live Auftritten, Konzerten und auch den unvergessenen Songs in einigen Surf Videos wie Shelter geht Jack Johnson mit ungeahnter Leichtigkeit, jeder Menge Authentizität und Tiefgang sein neues Studio Album an und wird uns mit diesem den Start in den Surf- und Wellenreitsommer 2010 nicht nur Zuhause, sondern auch am Strand versüßen.
Sicherlich jedem unvergesslich wie die entspannten Klänge aus Brushfire Farytales und In Between Dreams jeden sofort in eine sorgenfreie und mit Leichtigkeit behaftete Welt eintauchen lassen.Auf seinem neuen Album "To The Sea" singt Jack Johnson „I can’t tell you anything but the truth“. Mit diesem einen Satz bringt der mitten im Pazifik geborene Surfer und Sänger schon auf den Punkt worum es ihm in seiner Musik als auch beim Wellenreiten grundsätzlich geht, um nichts geringeres als die Wahrheit, die in sich und jedem von uns ruhende Wahrheit.Schicksalhaft könnte man den Weg wie Jack Johnson zum Meer, zum Surfen und zur Musik gefunden hat bezeichnen, ein abenteuerlicher Segeltörn seines Vaters, der diesen damals von Kalifornien nach Hawaii verschlug. So ist es keinesfalls verwunderlich dass ihm das Surfen, die Musik, die Beziehung zum Ozean quasi in die Wiege gelegt wurden. Letztendlich war es jedoch Jack Johnson selber der durch seine individuellen Erfahrungen und seiner Leidenschaft zum Meer und zum Wellenreiten diese in eine fast unwiderstehliche Mischung aus Musik und Poesie verwandelt.
Schon immer hat Jack Johnson auf seinen Alben und Surffilmen versucht die Wahrheit aus seiner Projektion heraus an sein Publikum zu vermitteln (und nicht nur dort: auch in seinem Engagement für die Nonprofit-Organisation Kokua Hawaii Foundation ist dieser Hang zur Wahrheit deutlich zu erkennen), auf „To The Sea“ steht diese noch zentraler im Mittelpunkt.Dieses Mal begibt er sich mit seiner musikalischen Familie – Schlagzeuger Adam Topol, Bassist Merlo Podlewski und Zach Gill, der Klavier und Melodica spielt – auf eine Reise ins Innere seines Wesens. Und entdeckt dabei Wahrheiten, die für jeden von uns vor allem beim Wellenreiten zutreffen.
Tiefgründigkeit und Surfen als Weg zur Wahrheit
Eine Art Transformation, eine Überfahrt, ein überdimensionaler Strudel, der einen musikalisch und inhaltlich an den letzten Surfurlaub, die perfekte Welle oder den zuletzt erlebten Sonnenuntergang im LineUp erleben lässt und so zu sich selbst finden lässt. „You and your heart shouldn’t feel so apart“, singt er auf dem ersten Song des Albums – und dem folgen diese Zeilen:
Road signs were stolen - left here holding this flame
Who stole my patience - who stole my way - I’m lost - I’m too tired to try...
Doch obwohl sein Ziel lautet, die Dinge zusammenzubringen und zu versöhnen, lässt er dabei auch die größeren Zusammenhänge und Wahrheiten keinesfalls außer Acht:
You’re so sweet to me - in a world that’s not always fair…We could watch it from the clouds - we can’t stop it anyhow - it’s not ours...
Sie gehört uns nicht, diese Welt… und dann folgt die Erkenntnist, dass alles vergänglich ist; dass jeder Moment, jede Ära zu Ende gehen muss, so wie schon unsere Vorfahren die Erde irgendwann verlassen mussten:
I don’t want you to know - let’s not go to sleep tonight
It’s not that it goes too fast - it’s just that it goes at all...
Dort draußen, in der so genannten Wirklichkeit, sind manche Dinge eben doch unvermeidbar – und dadurch wahr:
These problems they breathe - their fire is real…Even when you’re asleep - they’ll be here still - breathing out or in...
Darum muss man ganz tief und dann noch ein Stückchen tiefer graben:
Run my dear son - we’ve got to get to the trees
And then keep on going all the way - we’ve got to get right down to the sea...
„Wasser steht für das Unbewusste“, laut Jack Johnson und so unrecht hat er damit sicherlich nicht, und dieses Wasser ist für jeden Surfer in uns nun mal das Meer. Wenn man es bis zum Meer geschafft hat und eintauchen kann, findet man endlich all die Dinge, die jenseits der Oberfläche liegen. Die Zeile "we’ve got to get right down to the sea" kann also dementsprechend gedeutet werden, dass ein Vater seinem Sohn dabei hilft die Initiation einzuleiten und dadurch diesem dabei hilft, sein Leben und die Welt besser verstehen zu können.
Jeder von uns geht seinen eigenen Weg muss für sich entdecken welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Jeder muss und sollte in sich gehen, um das zu entdecken, was unsere bisherige Reise unbewusst beeinflusst und gelenkt hat:
It said, shadows cut across the hero’s face
He falls from grace until a little bird sang
The truth is never ending - we’re just here pretending
Jack Johnsons Surfmusik bleibt einzigartig ...
Wie meist gelingt es Jack Johnson mit seinen Songs die Menschen zu fesseln, ihnen dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden; sprich: Seine Melodien und Texte haben etwas Individuelles und Universelles. Er hat eine Sprache entwickelt, die unter die Haut geht, Menschen berührt; eine Sprache, die er mit Musik kombiniert, die jenen Brückenschlag nicht nur für den Surfer scheinbar möglich macht.
Auch wenn es keine definitive Erklärung sein soll, kann man so zumindest erahnen, warum seine Musik in der ganzen Welt auf offene Ohren stößt und ganz unterschiedliche Leute in ihren Bann zieht. Jack Johnsons Musik hat etwas extrem Ansteckendes, das einem letzten Endes einfach nur gut tut.
Eine erste Hörprobe könnt Ihr hier finden:
Jack Johnson spielt am 16. Juni 2010 sein einziges Deutschlandkonzert im Berliner Tempodrom. Sämtliche Einnahmen gehen an die Kokua Hawaii Foundation, die sich für den Naturschutz der Pazifikinseln und spezielle Lernprogramme an Schulen einsetzt.
Einfach zurück lehnen und genießen, ab dem 28. Mai könnt Ihr dann das ganze Wunderwerk genießen, wir haben uns gestern rein gehört und sind mehr als begeistert. Berlin wir kommen und bestimmt sehen wir uns ...
Wer mehr Infos zu Jack Johnson haben möchte, findet diese natürlich auf der offiziellen deutschen Jack Johnson Website.




